Ersteres sind glaub ich Pfirsich- oder Pflaumenblüten. Irgendetwas mit Pffff.
War in nem Park zusammen mit Megan und ihrer Hostmum und deren Mutter. Sher nette Menschen ^^ Haben mich zum Curry eingeladen. Hihi.
Enjoy
ich und Megan
Und nun die ach so berühmte Kirschblüte
*trommelwirbel*
Und hier sitzt man dann des Abends und besäuft sich wie blöde. Ich nicht, aber alle Japsen und Amis. Herrliches Schauspiel. Muss man einmal betrachtet haben ^^
Und drumherum gab es Fressstände und viel Beleuchtung. ^^
ein Stand :)
Und hier zum Abschluss noch die Schulklasse
- Location:anjas
- Mood:
hungry - Music:Die beste Band der Welt
wer jetzt erwartet, dass das was altes schönes Samurai-Mäßiges sein, der hat da etwas falsch gedacht. Dieses Schloss ist *kurz bei Wikipedia nachschau* 1959 wieder aufgebaut, da es im 2. WK zerstört wurde.Ist also von aussenneu und von innen ein Museum mit Fahrstuhl. Aber naja, so ist das Schloss in Osaka auch. Wenn man wirklich was altes sehen will, dann sollte man nach Inuyama oder Himeji gehen.
Hier ein Foto. Leider sehr grau, da das Wetter mal wieder beleidigt war. (>_>)
Duplikat des Fisches, der eigentlich auf dem Dach des Gebäudes hockt. Ist das Wahrzeichen Nagoyas. Ich hab den Namen vergessen und nenne ihn deswegen nur noch Golden Dolphin.
So, als nächstes kommt der Hafen dran. Sehr langweilig und nicht wirklich viele Menschen da. Aber neben an gibt es ein sehr schönes Aquarium.
Hier ein paar Impressionen
wo ist das Präriegras?
...
Und hier noch ein paar Überbleibsel des Italienischen Viertels in Nagoya
Hier könnte man gute Horrorfilme oder alte Mafia-Schinken drehen
und nun zu den sooooooooooo süüüüüßen (und so leckeren) Fischen *hähähä*
Neee, die hab ich nicht gemeint
Nein, das auch nicht! Igitt....
Ja, die! Oooooooooooooooooooo, seht sie euch an. Sind sie nicht süüüüß x)
Und so sportlich! :D
Hier die Mädels, mit denen ich im Aquarium war.
Die Japanerinnen: Kiyoe und Nanako, sprechen fließend Deutsch, da Germanistikstudenten
und Violette aus Amerika und ebenfalls in meinem Japanischkurs gewesen
Und um gleich bei Tieren zu bleiben, hier ein paar Fotos vom Hogashiyama Doubutsuen. Meiner Ansicht nach viel zu kleine Gehege für viel zu große Tiere (>_>)
zu klein!
Ich meine noch ein paar Atemzüge wahrgenommen zu haben...
die beiden haben sich gerade gezofft...
Violette und ich, die Tierliebhaber ^^
Und nun ein schöner Park in Nagoya: der Tokugawa-Koen
und daneben das Tokugawamuseum mit schönen Ausstellungen :)
So, was war noch? Ach ja. Sakae.
Sakae ist neben Osu Kannon der andere Ort, wo man Shoppen gehen kann und anders als in Osu auch abends weg gehen kann.
Hier gibt es auch ein paar interessante architektonische Bauwerke, wie Oasis 21. Warum es da ist, man weiß es nicht. Aber es existiert.
Das Bauwerk von unten betrachtet. Mit Einkaufsmöglichkeiten, wie einem Ghibli-Store und einem Shonen-Jump Shop (*_*). Wunderbar.
Und oben drauf:
...Wasser...
Mit Blick auf Nagoya Fernsehturm
schön, ne
So, das wars mit den Orten. Gibt noch mehr in Ngaoya, aber das sieht dann auch aus, wie jede andere Stadt in Japan auch.
Aber ansich ne nette Stadt. Kann man nich meckern.
- Location:immer noch bei Anja
- Mood:
thirsty - Music:die vom Nacharn
Hmmmm… long time no see/read, ne?
100 kg Asche auf mein Haupt. *schütt*
Kurzes Update: Meine Zeit in Nanzan, Nagoya ist nun vorbei nun lebe ich bei Jana in ihrem Apartment und freu mich nen Keks, dass ich noch einen weiteren Monat in Japan bleiben darf :D
So, und nun schreibe ich halt alles rückwirkend betrachtet.
Hier erstmal die Uni in Bildern:
im Hintergrund das von allen so geliebte (öhm, hust) CJS-Office (Center for Japanese Studies)
Soviel zur Architektur. Nun zur internen Struktur.
Am Anfang gab es einen so genannten Orientierungstest, mit dessen Hilfe dann festgestellt wurde in welchen Sprachkurs man am besten passt. Ich habe diesen Test dank Krankheit und wenig vorher lernen versiebt und bin in den niedrigsten Kurs gekommen. Hat mich extrem angenervt und in der darauf folgenden Woche habe ich noch mal an einem Test teil genommen. Aber dieser Test war anders. Es war kein Multiple Choice Test wie der andere, nein. Hier musste man die extrem schwierige Höflichkeitssprache (keigo) anwenden, sowie Kausativ und Kausativ Passiv. Mit diesen Dingen haben selbst die höheren Level Schwierigkeiten. Aber nun ja. Auch versiebt. Habe noch versucht mit dem Lehrer zu diskutieren aber so was bringt ja nicht viel in Japan. >_>
Also musste ich mein tolles Semester damit verbringen alles zu wiederholen, as ich in den letzten Semestern bereits gelernt habe. Hatte seinen Vorteil: ich musste mich so gut wie nie auf den Unterricht vorbereiten. Nachteil: ein Berg an Hausaufgaben und Aufsätzen der abgearbeitet werden musste.
Einzig anspruchsvoller Unterricht war Japanese Writing II mit vielen Kanji und noch mehr Aufsätzen.
Entspannende Klassen waren die Kunstkurse. So hatte ich am Montag Kalligraphie und am Dienstag Holzschnittkunst (Hanga).
Jeden Tag hatte ich 2 bis 3 Stunden Japanisch Intensiv mit nur einer Pause und am Mittwoch den Schreibkurs.
Wir hatten 3 Lehrer, die sich alle halb Stunde abgewechselt hatten.
Da war z.B. Asai-Sensei, der einen Knall hatte. Kein Scherz. Er hatte immer bestimmte Armbewegungen und machte Pac-Man Geräusche. *pakupakupaku*
Und dann Yokoi-Sensei mit der wohl durch dringendsten Stimme ever. Hoch und quäcksig. Aber an sich ne nette. Und dann den Oberlehrer Mutsukawa-Sensei, welcher in seiner Selbstvorstellung angegeben hatte, dass sein Hobby Sake-Trinken sei. Und er trug immer pastellfarbene Hemden. Naja, Japaner halt
Aber alles in allem hat mir trotz nur Wiederholung der Unterricht etwas gebracht, in dem ich mein Verständnis für Grammatik geschult habe und so.
Mitschüler waren vor allem laute, aber nette Amis. Musste mich aber Anfangs doch an deren Gesellschaft gewöhnen.
Einige waren auch erst etwas schüchtern aber nach ner Weile bin ich mit allen klar gekommen. Hehe.
Aufgefallen ist mir, dass viele sehr gerne das Wort „sweet“ für jegliche Kommentare verwenden. Hmmmmmm, interessant.
Das Positive an meinem Nanzan-Aufenthalt: man hat doch sehr viele Japaner kennegelernt und so einige Bekanntschaften sind dann entstanden. Jedoch keine tieferen Freundschaften, da die Zeit dafür einfach zu kurz war.
Und da kommen wir auch gleich zu den Nachteilen: zum einen das kurze Amerikanische Semester und das Bedürfnis alles kontrollieren zu müssen. Die ham einem für jeden Scheiss einen Zettel in 3 facher Ausfertigung gegeben. Allein das Mietezahlen war irgendwie umständlich.
- Man ging Geld abheben (was man bereits an die Nanzan überwiesen hatte und nun zurrück-überwiesen bekommen hat)
- Man ging von diesem Geld eine Marke in einem Gebäude kaufen
- Man geht in ein anderes Gebäude und gibt die Marke ab
- Diese wird dann aufgeklebt und man muss 3 identische Blätter ausfüllen und unterschreiben. Und dann nochmal woanders unterschreiben. Und dann hat man die Miete gezahlt.
Und hier zum Abschluss dieses Eintrags noch ein paar goldene Regeln für den Japanischen Alltag:
- Frag nicht. Es ist halt so.
- Wenn es einfach geht, dann geht es noch besser kompliziert!
- Location:Tokyo, bei Anja
- Mood:
lethargic - Music:Golden Bomber
Ahhhh. Tut mir leid! Ich komm einfach nicht mehr hinterher. Die Hausaufgaben etc. nehmen viel Zeit und Kraft in Anspruch.
Aber keine Sorge, demnächst folgen neue Einträge und Perlen der Unterhaltung für Sie zu Hause an den Computergeräten.
1. Uni und Leute
(Mit Test-Stress, Nassen Socken und solchen, die es noch werden wollen)
2. Clubs, Feten und nächtliches Leben in Nagoya
(Paddy, Paddy)
3. Konzerte
(gutaussehende Japaner in schicken Anzügen... oder auch nicht)
4. Tokyo
(es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Flici und Jana und dem Rest der Fu-Japanologen)
5. Urlaub mit Mutti
(ganz viel Gelatsche und zum Angucken und so)
Na, des is dochmal was. Wede nicht mehr im System der täglichen Einträge schreiben, sondern gute Zusammenfassungen geben. So hat jeder was davon und ich spar mir Zeit *hahahaha*
Dann also bis bald!
Ju
- Location:Zimmer
- Mood:
rushed - Music:Nightmare
11.01.
Hier steppt der Bär
Der fliegende Holländer in Nagoya
War da noch nie drin, sieht aber von außen ganz... öhm.. interessant aus^^;;
ic fuse... na wenn das mal kein Name ist :p
Honda-Cars in Nagoya... na wenn das mal nicht Ärger mit der Toyota-Yakuza gibt XD
Verkehrte Welt... in Amerika ist Good Will eine Art Tafel für Bedürtftige... in Japan ein teurer Elektroladen ^^
Süß.
darf an keiner Ecke fehlen
hübsche Uniformen^^
große Zapfsäulen...
Der 100 Yen Shop...
...der eigentlich *oh schock oh graus* ein 105 Yen (der Steuern wegen) ist... tststs. Man muss immer 2mal hinsehen...
Jetzt wissen wir endlich, was der ehemalige Präsident in seiner Pensionszeit wirklich macht
Jizo Bosatsu!! Yeah! ...weil, is ja so selten und so :p
Noch sieht alles ganz o.k. aus...
Und das geht ja auch noch
Und hier haben wir Autos und Hotel...
Abends: Takoyaki-Party im Community-Raum. Habe mir heimlich 2 Takoyakis geschnappt ohne für die ganzen Zutaten zu zahlen *hahahaha* Man muss auch mal sparen.
Also zuerst noch einmal die Regeln im Dorm erklärt bekommen. So wie: Müll trennen und keine Freunde mit aufs Zimmer nehmen etc. Sehr streng das ganze hier. Danach kam die Akte „K.“. So nenn ich des jetzt mal. Es ging im Groben darum, dass einer der Japaner ausm Dorm gekickt wird. Die anderen Japaner haben dies beschlossen ohne dies den (in der mehrzahl seinenden) Ausländern im Wohnheim mitzuteilen. Die Japner nannten ihre Gründe, welche aber recht dürftig waren und die Ausländer diskutierten zurrück, da sie den Herrn K. im Wohnheim behalten wollten. Ausserdem ging es darum, dass die Japaner die Austauschstudenten nicht wie kleine unmündige Kinder behandeln sollen, sonder in Entscheidungen und Organisationen mit einbeziehen usw.
Der Herr K. musste im übrigen wirklich das Dorm verlassen, weil er sich angeblich nicht allzusehr mit eingebracht habe und nie bei irgendwelchen Festivitäten mitgeholfen habe... ziemlicher Schmarn, wenn man mich fragt.
12.01.
Curry gemacht... versucht zu machen… Resultat: Currysuppe. Auch lecker.
- Location:Nagöya
- Mood:
stressed - Music:Nightmare
10.1.
Haben an verschiedenen kawaii (niedlich)-Ständen halt gemacht und einen billigen Obst und Gemüseladen gefunden. Wichtig. Haben bei ’nem Takoyaki-Stand halt gemacht und ne Ewigkeit gewartet. Dabei zufällig Erika und kleineren Anhang wieder getroffen. Ist doch recht überschaubar das ganze. Hinter mir standen zwei stark gestylte Visual Kei –Typen. XD Hatten extrem viel Make up drauf. Wollten damit wohl ihr Alter und die vielen Raucherfalten kaschieren. *löl*
Das eine Mädel aus Erikas Gruppe wollte dann gehen. Wollte noch ein bisschen Smalltalk machen und hab’ sie gefragt, ob sie was Nettes gefunden habe (einkaufsmäßig). Sie schüttelte nur den Kopf und setzte ein verkrampftes Lächeln auf… ô.ô Hab ich was Falsches gesagt? Ja… allerdings. Später erwähnte eine andere der Einkaufstruppe, dass das Mädel ihre Brille verloren hat… und ich Idiot frage noch, ob sie was gefunden hat…tststs. Fettnäpfchen über Fettnäpfchen.
Danach haben wir noch einen anderen Laden mit billig Essen ausgemacht. Man muss da als erstes an einem Automaten das Essen bezahlen und mit dem Cupon dann zur Köchin. Auf den Bildern sah das Essen wenig ansprechend aus aber in echt umso mehr ;))
Zum Schluss wurde es mir dann doch zu kalt und ich beshcloss nach Hause zu gehen.
Soooo viele dampfende Schüsseln x) Und des Wasser gibbet umsonst.
Osu Kannon Tempel
nochmal Osu Kannon
Mit Wegweiser zum Klo Buddhas (der anscheinend männlich und weiblich ist XD)
Ninja-Tauben of Death (man muss ganz genau hinschauen)
Eingang zur Einkaufsstraße
Le Füchschrein
Hier die andere Seite^^
Da ich ja auch Kunstgeschichtler bin (Ostasiatische Kunstgeschichte) liebe ich solche Plätze am meisten. Wird deswegen auch viel im LJ zu diesem Thema hochgeladen
Brunnen und dahinter ein Gebäude mit interessanter Bemahlung
Wen?
Ach so... die toten Schildkröten sind damit gemeint...
Weird Japanese English...
Da hat wohl jemand die Liebe seines Lebens gefunden...
Und sie wartet noch auf dieselbige
- Location:Nagoya
- Mood:
excited - Music:Kings of Convenience
8.1.
Bin um 10 aufgestanden und habe ein Schokocroissant ausm Conbini (Conveninece Store) gemampft. Ge-internettet und Feldstudie für meine BA-Arbeit betrieben. Also Fernsehen geguckt.
Als dann alle wach waren, habe ich meinen Stollen übergeben. Nanaho war extrem begeistert. Sie liebt es, süßes Zeug zu futtern. Aller fanden den Kuchen *oishiiiiiiii* (lecker). Freude. :D Jazmin kam dann auch dazu und hat ebenfalls davon gekostet. Auch sie war begeistert. Schön, wenn man so einfach Menschen eine Freude machen kann.^^
Gegen 14 Uhr sind dann Nanaho und ich, sowie weitere Neu- und Alt-Mitbewohner zu den Läden in der Umgebung gegangen. Unter anderem zu Jasco, einem Einkaufscenter. 20 min Fußweg…Habe dort aber mein taueru gefunden!!!! Hurra.
In einem der Läden hat mich ein kleines Mädchen angestarrt…die Mutter kam hinter einem der Regale hervorgehuscht und nahm sie schnell beiseite…
Untem im Jasco gibt es eine Fressabteilung und wir haben lecker Takoyaki (Tintenfischbällchen) gegessen.
Guckstu hier:
Le takoyaki
Nanaho
Meine Wenigkeit, Ryohei und ein halber Newbie (also auch ein Neuling, Namen vergessen)
Newbie, Brian-1, Lee, Brian-2
Haben dann noch einen kurzen halt im Valo gemacht (die Einkaufshalle in der Nähe vom Kaikan). Und dann zurück ins Zimmer. Ein angenehmer Tag. Fühle mich schon viel wohler.
9.1.
Orientierungstag. Als erstes: Einstufungstest. Habe vieles auslassen müssen. Hoffe, dass ich in meinen Wunschkurs komme. Und wir wurden überschüttet mit Papierkram, der innerhalb der nächsten Wochen erledigt werden muss. Unter anderem: Alien Registration, Health Insurance und das Eröffnen eines Bankaccounts. Sonst ist die Uni ja immer so: Ah, unsere lieben Austauschstudenten *an die Hand nehm*. Jedoch bei solch schwierigen Sachen: „Machen Sie das alleine. Fragen Sie ihre Mitbewohner oder Hostfamilies.“ Danke, Nanzan. Danke. Ebenso ist nicht ganz klar, ob die Passfotos, die ich habe für die Alien Registration akzeptabel vom Aufbau her sind. Ich wird es trotzdem damit versuchen. Wenn nicht, dann muss ich in nem Automat (habe schon welche ausfindig gemacht) neue machen lassen.
Ein Handy kann ich mir also auch noch nicht kaufen. Das geht halt nur mit dem Alien-Dings und der Krankenkassenbescheinigung. Ein seltsames Land.
Zusätzlich gab es noch eine Entrance-Ceremonie. Der Chef (irgendein westlicher Pfarrer, ich glaub sogar ein Deutscher… Die Uni wurde von deutschen Jesuiten gegründet…) hat was von Verantwortung etc. geschwafelt und eine der ebenfalls vorne sitzenden Repräsentativen pennte XD Das ist Japan live.
Dann wurden wir noch aufgeklärt, dass Japan kein sicheres Land ist und wir keine Drogen nehmen sollen. Ah ja.
Als nächstes Folgte eine Campus-Tour. Es war arschkalt, was unsere Führerin auch alle 5 Minuten wiederholte. Das war auch so mit das einzige, was sie direkt mit uns redete. Sie studiert Englisch aber meinte, dass ihr Englisch noch zu schlecht sei. Also gab’s Führung und Hinweise nur auf Japanisch.
Als letzter Programmpunkt: Welcome Party auf dem Campus mit gratis Essen… Hurra!! ^o^ Aber dann die Ernüchterung… alles furztrocken. Bäh. Nicht mal das Sushi schmeckte. Buhuhu. (;_;)
Habe auf der Party Kelly kennen gelernt. Sie kommt aus Schottland, spricht aber auch fließend Deutsch, liebt Berlin und hat nen Sommerkurs an der FU besucht (o.o). Die muss ich mir merken XD
Nach der Party bin ich noch mit Erika und Anhang wieder ein bisschen durch die Gegend getingelt und dabei halt in nem Book Off gemacht. Ich liebe diese Läden. Da gibt es Mangas zum Mini-Preis. Aber auch viele Bücher, CD’s und DVD’s. Haben uns für den nächsten Tag zum Einkaufsbummmel verabredet.
Rückkehr ins Dorm (Kurz für Dormitory).
Abends: große Welcome Party im Dorm… ging bis 23 Uhr, danach wurde der Community Room im Dorm geschlossen werden. Hammer, so lange Partys! Und das in Japan. ... :/ .. XD
Habe wieder neue Leute kenne gelernt und den Punkt erreicht, wo ich mir keine Namen mehr merken konnte. Naja, bis auf Sofie :) Sie scheint die einzige im Dorm zu sein, die auch Visual Kei mag. Sie kommt aus Polen und ist extrem gut in Japanisch. Gehe wahrscheinlich auf ein Dir en Grey-Konzert mit ihr. ^^ Nanaho hat ziemlich viel getrunken. Ist dann eher abgedampft.
Als Aftershow-Party-Programm habe ich mich für Singstar bei Kelly entschieden. War lustig aber auch eine blöde Idee. Danach war Stimme wieder weg.
Gegen 3 Uhr morgens ins Bett gehüpft.
Man achte im Hintergrund auf den Herren mit Pferdemaske
Moi, Sofie und Michael :)
Neben der Couch im Hintergrund befinden sich auch eine Wii und sogar ein Wii-Balance Board für Wii Fit *_*
Singstar bei Kelly
- Location:Dorm
- Mood:
depressed - Music:Jazz ist anders
6.1.
Abflug. Allen gewunken und mehrfach umarmt. Danach durch Piepkontrolle gelatscht. Kurz vor Abflug verzweifelt meine schwarze Mütze gesucht... sie in Frankfurt im Rucksack wieder gefunden. Glücksgefühle.
Im Flugzeug von Berlin nach Frankfurt war’s super voll. Kann sich der eine oder andere noch an den Titanic-Film erinnern? Da gab es doch mehrere Klassen auf Schiff, ne? So wie die Klasse, in der die Iren und Leonardo di Caprio gehaust hatten, so war mein Abteil im Flugzeug. Es gab nicht mal genügend Platz um mein aus 3 Teilen bestehendes Handgepäck unterzubringen. Habe es auf meinen Schoß gepackt. Hinter mir mehrere Familien mit kleinen Schrei-Bälgern. Schöner kann ein Flug nicht sein. Neben mir saßen eine Frau, so um die 50 und ein Mann (ca. 40). Beide haben sich erst im Flugzeug kennen gelernt und angeregte, ja fast schon philosophische Gespräche geführt... also sowas wie: „Es gibt keinen Zufall… alles ist Schicksal und vorher bestimmt“ (der Mann nimmt die Hand der Frau, die Frau ist sichtlich angetan). „Ach, so habe ich das noch nicht betrachtet…ja, Sie haben recht!“ haucht die Frau. Dann holt der Mann aus einem Rucksack ein Buch heraus. Leider habe ich den Titel vergessen, es war jedoch so etwas, wie: “Wenn Geist und Seele streiken – Ein Wegweiser der Besserung“. Öhm.
Musste mich stark zurückhalten um nicht laut loszuprusten. Menschen sind schon seltsame Geschöpfe.
Bin in Frankfurt plangemäß gelandet. Habe leicht das Gate gefunden vor dem ich mich mit Sarah treffen wollte. Hatte noch etwas Zeit bis zum Treffen und bin umhergewandelt und schließlich bei McDoof gelandet. Dachte: wer weiß, was ich im Flugzeug bekomme. Da ist MC (lies: em-zie) Donald’s noch besser… schlechte Idee. Boah. Das war ja wohl mit Abstand der schlechteste 1 Euro Hamburger, den ich je gegessen habe!! Rest in Mülleimer getan. Wieder zum Gate getapst und auf Sarah gewartet.
Sarah kam mit einiger Verspätung im Steilflug angerauscht mit der Nachricht, dass sie nicht mal ne Sitzplatznummer bekomme habe. Sind dann zum Counter und… hurra!! Wir haben Sitzplätze nebeneinander bekommen \(>o<)/
Zur Erklärung: Sarah ist eine Kommilitonin von mir, welche den gleichen Flug nach Nagoya gebucht hat aber erst in Frankfurt eincheckte. Sie flog dann weiter nach Okinawa.
Im Flugzeug saß ich dann neben einer netten Japanerin. Sarah saß mir gegenüber, ebenfalls am Gang. Die Flugzeugausstattung selbst war recht mager bis dürftig… ein Langstreckenflug mit nur einem Allgemeinfernseher?? Hallo?! Und da wurden auch nur creepy films gezeigt, wie: “Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (mit Brendan Fraser…) und noch so’n Film mit nem Zahnarzt, der Geister sieht… weird. Ich hab mich lieber dem Essen zugewendet und dabei auch Kontakt mit meiner Sitznachbarin aufgenommen. Ich will grad das „Sushi“ (zusammengepappter Reisklumpen mit fischähnlichem Etwas oben drauf) mit den Stäbchen aufnehmen, da fragt sie mich ob ich Sushi mag (auf Englisch). Ich antworte auf Japanisch. Sie: oooooooooooooooooooo. *riesenstaun* Es stellte sich heraus, dass auch sie an der Nanzan-Uni studiert hat (English) und nun für ein Jahr in Irland war (Working Holiday). Sehr nett. Haben Mailadressen ausgetauscht. Werde sie in der nächsten Zeit in Nagoya treffen :D
7.1.
Sarah und ich haben unsere Koffer geschnappt (Sarah musste seltsamer weise wieder auschecken um dann noch mal einzuchecken o.o) und die Herren am Einreiseschalter waren sichtlich verwirrt über ihr Working Holiday Visum... so was hat man nicht alle Tage in Nagoya.
Bei Rausgehen sah ich dann 2 Schilder mit Nanzan Daigaku… aber das eine war in Kanji und von einem älteren Herren mit Handschuhen hochgehalten und das andere von einer jungen Japanerin… ich bin zur Japanerin (Haruka) und sie wartete tatsächlich auf mich. Hat mir netterweise dann Halsbonbons geschenkt. Danach ging’s mir besser. Habe mich von Sarah verabschiedet und bin mit Haruka zu den anderen schon wartenden Austauschstundenten gelatscht. Da waren zum einen Rebecca (kurz: Bec) aus Australien, Brian aus Pennsylvania und noch ein Mädel aus Malaysia.
Wir hatten –zum Glück- einen eigenen Bus. So mussten wir mit dem Gepäck nicht Zug fahren. Und dann wartenden wir und warteten und warteten auf den Bus. Hmmmmmmmmm. Haruka ging nachfragen… Was war: der Opa mit dem Kanji-Nanzan-Schild war der Busfahrer XD Er hat die ganze Zeit im Flughafen auch auf uns gewartet… gleich neben Haruka…
Jungs- und Mädels-Abteile sind getrennt. Zuerst wurden Bec und mir die Zimmer gezeigt. Brian wartete unten mit dem schweren Gepäck. Auf dem Flur wartend (als erstes war Bec mit ihrem Zimmer dran) habe ich Bekanntschaft mit Hui gemacht, einer netten Thailänderin. Sie war besuchsweise bei meiner neuen Mitbewohnerin. Nach Becs Wohnung kam die Hausmeisterin zu mir und zeigte mir die neue Wohnung.
Es begrüßten mich Hui, Tibby (meine Mitbewohnerin) und deren Mutter, welche am Abend aber abreiste. Mein Zimmer am Ende des Ganges war kalt und wirkte auf den ersten Blick durch dir Kargheit ungemütlich.
Ich ging wieder runter um das Gepäck zu holen. Leider gibt es hier keinen Fahrstuhl. Und ich wohne im 4. Stock. Tibby hatte mir netterweise beim Schleppen geholfen.
Nach unendlich erscheinenden Treppen wieder im Zimmer angelangt. Habe dann mein Bett bezogen und mich ein bisserl eingerichtet. Schon weniger ungemütlich das ganze. Und dann die Klimaanlage auf 30° C gestellt. Mmmhhhh. Warm x)
Der Blick aus dem Fenster ist auch nicht zu verachten. Man sieht fast ganz Nagoya *o* Hier gibt es kaum hohe Gebäude. Recht übersichtlich die Stadt. Wollte zuerst mich schlafen legen. Wäre am vernünftigsten gewesen… aber dann fiel mir ein: Ich hab ja gar nichts zu Essen! Und was ist mit dem Internet?? Hier ist ja gar nichts?? ;_; Durfte von Tibbys Laptop aus ne Nachricht nach Hause schicken. Tibby hat angeboten für mich im CJS-Office nachzufragen. (Center for Japanese Studies). Und Hui erklärte mir Wege zum Convenince Store und Einkaufshalle. Unten im Foyer angelangt traf ich auf Bec und zwei Typen namens Brian und Braam. Ja, noch ein Brian. Dann kam Neu-Brian dazu und ich bin mit denen mitgelatscht. Haben eine kleine Führung zu den Läden bekommen. Bec und ich suchten nach einem großen Handtuch. Aber Fehlanzeige. Nicht mal im Super-Duper-100 Yen Shop (u__u)
Wir machten noch einen kurzen Stop in nem Curry-Retarant. Yummy. In Japan ist das Gericht Curry-Reis sehr beliebt. Will es auch mal selber versuchen zu kochen. Werde dann Bilder davon hochladen.
Abends wieder im Kaikan (Wohnheim) angelangt. Tibby teilte mir mit, dass ich ab sofort Internet haben könnte. Ich: Wiieee?? Freude! Bin dann noch mal losgestapft zum CJS-Office. Und tatsächlich. Man präsentierte mit ein Paket mit Modem. ;_; Glücksgefühle!!! Bin schnell wieder nach Hause gerannt (5 min für Hin und Zurück, da Kaikan gleich bei Uni liegt). Geld abliefer. (viieeel Geld abliefer). Unterwegs traf ich auf Tibby, die mir einen Zettel in die Hand gedrückt hat, welchen ich im Office abgeben sollte. Aber aufgrund der vielen Glücksgefühle habe ich das natürlich vergessen… und das Büro schloss bald. Also noch mal hingerannt. Die Damen und Herren bei der Einfahrtsschranke hatten sich sicherlich schon Gedanken gemacht, warum da eine beklopppte Westlerin 5 Mal hin- und her rennt mit einem mysteriösen Paket unterm Arm. „Bestimmt eine Attentäterin oder so. Sie will unsere schöne Uni in die Luft sprengen… oder noch schlimmer… mit westlichem Gedankengut infizieren. Das müssen wir verhindern. Aber erst morgen. Heute ist ja gleich Feierabend“.
Habe Zettel abgegeben und mich gewundert warum sich eine der Office-Ladys kichernd abwendet… (o.o) Bestimmt, weil ich so einen gehetzten Eindruck gemacht habe. Nein... weil ich Nasenbluten hatte! X__X Das habe ich allerdings erst im Gang festgestellt. Oh man. Was für ein erster Tag… Nasenbluten gestoppt und zum letzten Mal für diesen Tag mich auf zum Kaikan gemacht. Dort angelangt war zwar Tibby nicht mehr da aber dafür Nanaho, meine neue japanische Mitbewohnerin. Sie hat sich erstmal gewundert, wer ich denn bin. Musste auf Japanisch erklären. Hat mich begrüßt und sich dann wieder dem japanischen Fernsehen zugewendet. Vom Verhalten her ist sie nicht wirklich super-japanisch einzustufen. Sie wirkt teilweise sehr burschikos und offen. Aber das mag ich :) Da findet man leichter Zugang.^^
Als erstes musste das Internet selbstverständlicher Weise eingestellt werden. Nach mehrem Fummeln und Grummeln (Nanaho hat das für mich netterweise erledigt) hat alles gepasst und ich hatte Internet. Ein Hoch auf Technik. Hip Hip Hurra.
Dann an’s Auspacken gemacht. Ach nee.. lieber erstmal ins Netz und Emails tippen. Macht mehr Spaß. Dann wieder einen Blick auf das nun entstandene Chaos geworfen… Hmmm.
Oh, Jana ist online! :D *chat* habe mich mit ihr zum Telefonieren verabredet. Ja, ich habe in meinem Zimmer sogar ein Telefon. Kann aber nur angerufen werden.
Sich von Jana per Chat verabschied und erneut einen Aufräumversuch start. Nun kam auch Diana heim, meine 3. Mitbewohnerin. Sie hatte einen Trip nach Korea gemacht. Sie stammt aus New York, hat aber chinesische Eltern. Sieht also dementsprechend asiatisch aus. Hat einen guten Sinn für Humor. Ich glaube ich werde mich mit meinen Mitbewohnerinnen gut verstehen. ^^
Habe mich dann geduscht und mit Jana telefoniert. Und dann endlich aufgeräumt. So. Jetzt ist es gemütlich. Habe mich wieder an den Läppie gehockt. Dann kam noch kurz Jazmin in mein Zimmer. Ebenfalls aus New York und im Kaikan wohnend. Sehr lustiges Mädel.
Und dann bot Nanaho an, morgen mit mir ein paar Dinge besorgen zu gehen. Ich: "Jaaaaa! Ich will ein ookina taueru (großes Handtuch) kaufen!!" Sie: "O.k."
Und dann habe ich mich endlich schlafen gelegt. Puh.
- Location:Nagoya
- Mood:
tired - Music:Sweeny Todd Soundtrack
nun hab auch ich ein LJ... Der Gruppenzwang machts möglich.
Momentan wird's hier wohl noch etwas leer aussehen. Schreibe aber ab nächstem Jahr hier meine Japanerlebnisse rein. Seid gespannt ^^
Werde mich nun wieder einer Hausarbeit widmen
- Location:bei oma
- Mood:
stressed - Music:faun
